Freiheit vom Karmazyklus

- geführte Meditation

Vollmondmeditation​

Freiheit vom Karmazyklus

An Vollmondtagen
Beginn:  5:00 Uhr

Meeting-ID: 815 5460 4495
Passwort: blessings
Karma frei

Frei-vom-Karmazyklus

Ich verneige mich vor allen heiligen Seelen, die hier zusammengekommen sind.

Die heutige Meditation ist eine Gefühlsreise.

Bevor wir mit dieser Gefühlsreise beginnen, werden wir unsere Identifikation mit dem Körper hinter uns lassen müssen.
Wir werden unseren Intellekt hinter uns lassen müssen, da der Intellekt nur, wirklich nur nach außen gerichtet ist.
Von Geburt an bis heute führte der Intellekt uns nur nach außen.
Je mehr wir nach außen gehen, desto schwieriger wird es für uns, nach innen zu gehen, nach innen zu reisen.

Jetzt gerade sind wir hier in Kollektivität zusammen.
Stabilisiere dich zuallererst in dieser Präsenz.
Halte deine Gedanken still.
Halte deine Chitta still.
Richte deine gesamte Konzentration, deine gesamte Aufmerksamkeit, deine ganze Chitta
ganz langsam…nach und nach …. auf die oberste Stelle deines Kopfes.

Wenn sich deine Chitta auf deinem Scheitel vollkommen stabilisiert hat, wirst du beginnen auf deinem Scheitel leichte Vibration zu spüren.
Spüre diese Vibrationen.
Entspanne deinen Körper vollkommen.
Leere deinen Körper ganz und gar.
Beende sämtliche Identifikation mit dem Körper.

Spüre nun, dass diese Vibrationen auf deinem Scheitel ganz allmählich mehr werden.
Die Vibrationen haben nun eine bestimmte Richtung angenommen.
Die Vibrationen bewegen sich nun ganz langsam und fein im Uhrzeigersinn auf deinem Scheitel.
Die Vibrationen haben einen großen Kreis auf deinem Kronen Chakra geformt.
Nun formen sie darin noch einen Kreis.
Und darin wiederum noch einen Kreis.
Und darin wiederum noch einen Kreis.
Die Vibrationen stabilisieren sich auf den Punkt genau in der Mitte.

Nachdem sie sich nun genau in der Mitte stabilisiert haben, beginnen sie nach oben gen Himmel aufzusteigen.
Sie steigen bis 17 cm über deinen Scheitel und bleiben dort.
Nun ist unsere Verbindung zum Körper vollkommen weg.
Zwischen uns und unserem Körper wurde ein gewisser Abstand kreiert.

Wir versuchen nun zu verstehen, warum wir diesen Körper angenommen haben.
Wir versuchen, zu verstehen.
Wir versuchen, zu verstehen.
Wir versuchen, zu verstehen.

Unsere Chitta bewegt sich nun in diese Richtung.
Durch die Chitta entdecken wir, dass im Kern von allem Gedanken vergangener Leben sind.

Gedanken sind der Grund warum wir diesen Körper angenommen haben.
Aufgrund der Gedanken vergangener Leben, wurden durch uns schlechte Dinge getan.
Wegen negativer Gedanken entstand negatives Karma.
Und gerade wegen negativer Gedanken, fand negatives Handeln statt.
Um dieses negative Karma loszuwerden, um aus dem Netz des negativen Karmas herauskommen, haben wir diesen Körper angenommen.

Dadurch dass wir diesen Körper angenommen haben, sind wir das Karma vergangener Leben losgeworden, aber nun kreiert dieser Körper neues Karma. Und wieder müssen wir einen Körper annehmen, um jenes Karma loszuwerden. Gefangen in diesem karmischen Zyklus, werden wir wieder und wieder geboren.

Wenn wir den Körper verlassen, dann erkennen wir das, dann erfahren wir das. Die Erfahrung zeigt uns, dass wir von diesem karmischen Zyklus nur frei werden können, wenn jemand während wir leben die Göttlichkeit in uns erweckt, wenn uns das Göttliche die Erkenntnis schenkt, dass wir eine Seele sind.

Nun hatten wir den Weg gefunden, der zur Befreiung vom Karma, vom Zyklus des Karmas führt.
Wir hatten den Weg zur Befreiung gefunden, aber wir hatten keinen Körper mehr, der Seelen-Erkenntnis empfangen könnte. Keiner außer Paramatma/Gott selbst kann uns Seelen-Erkenntnis verleihen, kann das Erwachen der Seele bewirken.
Nun brauchten wir solch einen Körper, der der Nähe zu Paramatma standhalten kann. Wir begannen solche Eltern zu suchen, die uns solch einen Körper geben könnten.
Wir mussten viele Leben warten, bis wir solche Eltern fanden.

Mit großer Mühe, mit vielen Gebeten haben wir für dieses Leben solche Eltern gefunden, die uns diesen standfesten Körper gegeben haben – diesen heiligen Körper, diesen geläuterten Körper, diesen reinen Körper.
Wir haben solch einen Körper bekommen, der Selbst-Erkenntnis, der Seelen-Erkenntnis aufnehmen kann.
Selbst nachdem wir den Körper empfangen hatten, ging unsere innere Reise weiter.

Dann begann die Suche –
-die Suche nach dem Medium Paramatmas/Gottes,
-die Suche nach dem lebenden Medium, durch das ich meinem Selbst begegnen kann,
-die Suche nach dem, der mich aufwecken kann,
-der eine, der mir die Erfahrung geben kann, das ich nicht der Körper bin, sondern eine Seele,
der mir die Seele bewusst machen kann,
der mir die Erfahrung der Seele geben kann.

Selbst nach großer Mühe, konnten wir solch ein Medium nicht finden.
Wenn alle Bemühungen erschöpft sind, entstehen Gebete.
Also begannen wir zu beten.
Jedes Gebet machte unsere Chitta heiliger und reiner.
Nach vielen Gebeten, trat jenes lebende Medium Paramatmas/Gottes in unser Leben, in dessen Nähe wir unsere Seele erkennen konnten.
Wir erlangten Selbst-Erkenntnis.
Wir erlangten jene Selbst-Erkenntnis, für die wir uns so lange durch spirituelle Übungen eingesetzt hatten.

Nach langen spirituellen Übungen, wurde uns bewusst, dass wir eine Seele sind.
Wir wurden zur Seele und verschmolzen mit der Kollektivität. Es war eine Kollektivität Millionen reiner und heiliger Seelen. Durch das Verschmelzen mit dieser Kollektivität kam unsere Identifikation mit dem Körper vollends zum Ende. Aber das schlechte Karma vergangener Leben musste dennoch noch durchlebt werden.

Wir durchlebten dieses Karma.
Aber da wir keine Identifikation mit dem Körper hatten, fühlten wir nicht, wie schwer dieser Prozess ist, wir fühlten weder dessen Schmerz noch dessen Stachel.
Nach kurzer Zeit kam auch das Karma der vergangenen Leben zum Ende. Wir wurden frei von schlechtem Karma.

Nun war die Möglichkeit, dass schlechtes Karma in unserem Leben durchgeführt wird, auch entfallen, da um uns herum eine Aura kreiert wurde, die voll positiver Energie war.
In solch einer Aura war überhaupt keine negative Energie.
Somit endeten auch die negativen Gedanken.
Die Reise des Lebens ging weiter.

Wir gaben jedwedes gute Karma, das in unserem Leben durch den Körper stattfand, dem Göttlichen durch den Satguru als Medium hin.

Ganz allmählich erreichten wir diesen hohen Gipfel des Lebens,
wir erreichten diesen Berg Kailash, an dem die Identifikation mit dem Körper komplett beendet ist.

Wir waren vollkommen frei von schlechtem Karma.
Wir waren auch vollkommen frei von gutem Karma.
Nun war da keinerlei Gefühl der Handelnde in unserem Leben zu sein.
Nun war weder gutes noch schlechtes Karma in unserem Leben übrig.
Wir hatten einen Karma-freien Zustand erreicht.
Wir waren vollkommen frei vom karmischen Zyklus.

Heute fühlten wir uns absolut leicht – völlig rein – da wir diesen freien Zustand erreicht hatten, um den wir uns während vieler Leben sehr bemüht hatten.

Nun gab es keinen Grund mehr, einen neuen Körper anzunehmen.
Nun war kein Karma mehr da, von dem wir uns befreien müssten, indem wir noch einmal geborgen werden.
Wir hatten diesen freien Zustand erreicht.

Heute haben wir das erlebt.

Ich bin eine heilige Seele. Ich bin eine reine Seele.
Ich bin eine heilige Seele. Ich bin eine reine Seele.
Ich bin eine heilige Seele. Ich bin eine reine Seele.

(hier geht Swamiji mit uns für gute 20 min in Meditation)

Ich verneige mich.

Nun könnt ihr langsam eure Augen öffnen.

Audioaufnahme mit deutscher Parallelübersetzung aus einem Satsang mit Soham

YouTube – Video: ‘Frei-vom-Karma-Zyklus’ Meditation mit deutschen Untertitel

Vollmondmeditation

Diese Meditation wird am Vollmondmorgen um 05:00 über Zoom als kollektive Online-Meditation angeboten.  Hier zum Link